In diesem Beitrag erkläre ich Dir, warum das Training mit Deinem Hund lockerer und entspannter wird und ihr schneller zum Erfolg kommt, wenn Du mit ihm an mehreren neuen Tricks und Übungen parallel arbeitest. Abwechslung im Training macht nicht nur mehr Spaß, es hilft auch  Zappelhunden und Energiesparmodellen konzentrierter zu sein bei neuen Aufgaben.
 

Ein hartnäckiger Irrglaube

“Viele denken leider, dass sie immer erst eine Übung zu 100 % abschließen müssen”
 Aber das ist genauso wie bei den Kindern, die lernen ja auch mehrere Dinge parallel – sowohl im Leben als auch in der Schule. Ansonsten wäre es auch ihnen ganz sicher schnell zu langweilig 🙂 Und wenn Du mit Deinem Hund immer nur am gleichen Trick oder einer anderen Aufgabe üben würdest, insbesondere, wenn euch mal was nicht so leicht fällt, dann setzt ihr euch beide vielleicht sogar unbewusst unter Druck.

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Du fragst Dich, ob Deinen Hund mehrere Tricks auf einmal verwirren?

Ganz im Gegenteil, die Erfahrung zeigt, dass es sogar von Vorteil ist, mit deinem Hund an mehreren Tricks gleichzeitig zu üben. So wird es nicht langweilig und das Training aufgelockert und die Hunde machen freudiger und motivierter mit. Insbesondere, wenn es ein Wechsel ist zwischen einfacheren und herausfordernden Übungen.

 
Sehe die Tricks und Aufgaben, die Du Deinem Hund gerne beibringen würdest als Buffet – und pick Dir immer mal ein bisschen hiervon und davon heraus. Also auch immer mal wieder einen neuen Trick oder ein Denkspiel oder eine andere Übung, womit Du zusätzlich beginnst. So dass Du immer 1-2 Tricks oder Übungen hast, die schon fast fertig sind und nur weiter geübt und gefestigt werden wollen. Und 1-2 neue, die Euch noch etwas fordern 🙂
 

Welche Tricks kannst Du parallel üben und welche besser nicht?

Du solltest nur darauf achten, dass sich die Tricks, an denen Du parallel arbeiten möchtest nicht zu sehr ähneln. Damit Dein Hund sie gut unterscheiden kann. Zum Beispiel wären dazu gut geeignet: Winken, der Trick Füße und das Skateboad fahren. Beim Winken sitzt Dir Dein Hund gegenüber, beim Füße üben ist er zwischen Deinen Beinen und beim Skateboard fahren ist ein Objekt im Spiel.
 
Nicht so gut geeignet zum parallel üben sind die Tricks: Slalom durch Deine Beine, Füße und das Rückwärts Einparken. Denn diese haben alle etwas mit Deinen Beinen zu tun. Nur soll der Hund einmal vorwärts durch Deine Beine hindurchlaufen, einmal soll er zwischen Deinen Beinen stehen bleiben und auch noch die Füße auf Deine Schuhe setzen. Und beim 3. Trick soll er plötzlich rückwärts gehend durch Deine gegrätschten Beine laufen. Das würde ihn wirklich verwirren.

Wie ist das eigentlich bei Seminaren?

In meinen Wochenend-Seminaren oder den Seminarwochen in Hundehotels üben die Teilnehmer in 2 bis 5 Tagen, teilweise sogar ansatzweise an 10-20 neuen Tricks. Sie fangen sie zumindest mal kurz an, um zu schauen, ob sie mit meinen Anleitungen mit ihrem Hund zurecht kommen oder bei einem Trick noch weitere individuelle Tipps benötigen. Als Seminarleiterin durfte ich über die Jahre schon viele Hunde beim Lernen auch über einen längeren Zeitpunkt beobachten. Und keiner hatte damit ein Problem. Die Abwechslung machte ihnen viel Spaß, so dass sie das ganze Seminar über mit Eifer dabei waren. 

Der Weg ist das Ziel

Es geht weder in einem Seminar vor Ort und auch in einem Onlinekurs nicht darum, möglichst schnell mehrere Tricks fertig zu Erlernen. Klar brauchen einige etwas Zeit. Es geht darum Wege aufgezeigt zu bekommen, wie Du Deinem Hund die Tricks am besten erklärst und Anregungen zu bekommen, was Du eventuell mal anders probieren kannst. Manche neuen Tricks testest Du erstmal nur an.
 
In den Ausprobierrunden zum freien Üben in den Seminaren vor Ort entscheidet dann jeder, an welchen Tricks er aktuell intensiver arbeiten möchte. Die einen beginnen lieber mit was leichtem. Andere gehen Tricks an, die ihnen schwer fallen, damit sie mir im weiteren Übungsverlauf noch auftauchende Fragen stellen können. Jeder wechselt dabei beim Üben vor Ort meist auch zwischen zwei bis vier Tricks. Solange es Kekse gibt, machen die Hunde meist begeistert mit. Und bei vielen Teilnehmern klappen nach den 2 bis 5 Tagen sogar schon während des Seminars die ersten 1, 2, 3 neuen Tricks. Und andere brauchen eben noch etwas Zeit.
 

Meine Trainingsempfehlung für Dich

 Ich empfehle auch Dir Zuhause, immer an 2 bis 3 Tricks parallel zu üben. Am besten ein Langzeit-Projekt = ein Trick, der euch schwer fällt, an dem ihr immer nur kurz übt. Und ein bis zwei weitere Tricks, die euch leicht fallen oder schon so gut wie fertig sind und viel Spaß machen. Und immer, wenn ein Trick so gut wie fertig ist, fange ich langsam schon mit einem neuen an 🙂

Weitere Tipps zur Gestaltung Deiner Trainingseinheiten speziell für:


Zappelhunde

Je nachdem, wie dein Hund vom Temperament ist, überlege, was sinnvoller ist bei ihm. Mit einem Hund, der zappelig und ungeduldig ist, beginne ich mit etwas was er schon gut kann, also ein (fast) fertiger Trick oder etwas ganz einfaches, wie “Sitz” oder “Platz” im Wechsel, damit er schnell erste Belohnungen bekommt und sich nicht noch mehr hochspult. Und wenn er dann im Arbeitsmodus ist, dann beginne ich was Neues zu üben.

Energiesparmodelle

Anders ist es bei Hunden, die sich schwerer motivieren lassen oder nur kurz konzentrieren können, da sie vielleicht noch sehr jung sind oder schon älter, oder eben einfach nicht so aktiv. Bei ihnen beginne ich auch gerne erst mit etwas Neuem, so lange sie noch motiviert und konzentriert dabei sind. Und wenn ich merke, die Konzentration lässt langsam nach, wechsele ich nochmal zu etwas einfacherem und schaue, dass ich bald zum Ende komme und dem Hund wieder eine Pause gönne.
 

TIPP, was Du tun kannst, wenn Dein Hund oder Du nicht weiter wissen

Wenn Du mal den richtigen Zeitpunkt verpasst hast mit dem Üben aufzuhören, (idealerweise dann, wenn es gerade am schönsten ist) und Dein Hund “drüber” ist und irgendwie gar nichts mehr geht und auch Du langsam genervt bist…
 
Dann versuche trotzdem einen guten Abschluss zu finden – und dass muss nicht unbedingt in Zusammenhang mit dem Trick sein, an dem ihr gerade zuletzt geübt habt. Wenn da gerade gar nichts mehr geht und es eher schlechter als besser wird, dann frage zum Abschluss noch was ganz einfaches ab. Und wenn es nur ein “Sitz” oder “Pfote geben” ist, damit Du Deinen Hund nochmal loben kannst und ihr die Übungseinheit positiv beenden könnt.

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Ich werde Dir dabei in den ersten 3 Monaten jede Woche einen neuen Trick im Kurs freischalten, das heißt aber nicht, dass Du sofort auch mit diesem Trick beginnen musst. Aber Du kannst und solltest auch immer mal was Neues anfangen 🙂 Du hast insgesamt ein ganzes Jahr lang Zeit. Es gibt ihn als Selbstlernkurs. Und zeitweise als betreuten Kurs, bei dem Du die Möglichkeit hast mir zu allen Tricks, die ihr übt und bei denen Du Hilfe und weitere Tipps brauchst ein Jahr lang immer wieder Fragen zu stellen.
 
 
Ich freue mich, wenn Du mit Deinem Hund dabei bist 🙂
 
Deine Anja

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