Das SUP-Board fahren (oder auch Standup Paddling) wird immer beliebter
 und es macht auch mit Hund tierisch viel Spaß. Folgende Tipps helfen dir dabei, dass es auch fĂŒr deinen Hund zu einem VergnĂŒgen wird und ihr nicht gleich beide unerwartet und all zu plötzlich im kĂŒhlen Nass landet. Ich selbst habe meinen EinfĂŒhrungskurs am Ammersee gemacht. Da kann man sich danach ein SUP-Board stundenweise leihen (auch mit dem eigenen Hund), und so testen, ob es gemeinsam Spaß macht, bevor man sich das Equipment selbst zulegt. Vielleicht gibt es bei euch in der NĂ€he auch solche Möglichkeiten. Einfach mal fragen 🙂 Oder ihr besucht mich mal im schönen AllgĂ€u auf dem superhundefreundlichen und wunderschön gelegenen Campingplatz Via Claudia in Lechbruck am See, wo die Fotos in diesem Artikel entstanden sind.

 

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Doch wie fÀngt man mit dem SUP-Board dann am besten an?

Hier meine Schritt-fĂŒr Schritt-Anleitung fĂŒr dich:

Schritt 1

1. Deinen Hund langsam an das Board gewöhnen.

Zuallerst solltest Du deinen Hund vorsichtig an das SUP-Board gewöhnen. Lege dazu am besten ein nasses Handtuch oder eine Gummimatte ĂŒber das Board, damit dein Hund guten Halt hat und das Board nicht gleich verkratzt, sollte er doch Stress bekommen und schnell wieder runter wollen. Du kannst die rutschfeste Unterlage mit Spanngurten zusĂ€tzlich befestigen. Aber bitte achte darauf, dass die Schnallen so platziert sind, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Bleibe anfangs selbst noch neben dem Board stehen und versuche es möglichst stabil zu halten. Eventuell ist eine zweite Person hilfreich, die das Board stabilisiert, wĂ€hrend du dich ganz um deinen Hund kĂŒmmern kannst. Wenn Du das GefĂŒhl hast, dein Hund könnte mit der Zeit Spaß an dieser Art von Wassersport haben, dann gönne ihm jetzt trotzdem nochmal eine Pause 🙂

Schritt 2

2. Alleine mit dem Board vertraut machen

Als nĂ€chstes solltest Du dich erstmal alleine mit dem SUP-Board vertraut machen. Setz Dich dazu mit gegrĂ€tschten Beinen auf das Baord oder knie dich hin. Und beginne so mit den ersten Paddelversuchen. Es ist nĂ€mlich gar nicht so leicht, das Board auf Kurs zu halten. Wenn Du dich immer sicherer fĂŒhlst, kannst Du versuchen das erste Mal langsam aufzustehen. Achte dabei darauf, dass du deine FĂŒĂŸe mittig auf dem Board platzierst. Ohne Hund ist das am besten rechts und links vom Griff. Wenn Du dich immer sicherer fĂŒhlst, versuche auch mal deine Position auf dem Board zu verĂ€ndern und in Minischrittchen ein StĂŒck nach vorne oder hinten zu gehen, ohne vom Board zu fallen. Denn wenn dein Hund auf dem Board seine Position verĂ€ndert, musst Du das evnetuell ausgleichen können und auch deine Positon etwas weiter nach hinten oder vorne verlagern können, damit das Board optimal im Wasser liegt.

Schritt 3

3. Bei deinem Hund Vertrauen aufbauen und das Gleichgewicht schulen.

FĂŒhlst Du dich bereit es mit deinem Hund gemeinsam zu probieren? Dann beginne wieder im Sitzen. Und gebe auch deinem Hund die Möglichkeit sein Gleichgewicht zu finden und sich immer sicherer auf dem Board zu fĂŒhlen. Du könntest dazu zum Beispiel das Pfötchen geben ĂŒben. Oder deinen Hund vom Sitz ins Platz bitten. Und wenn er andere Tricks kann sogar versuchen einen Diener oder eine Drehung um die eigene Achse abzufragen. Das muss aber nicht alles gleich am ersten Tag sein 😉 Denn Du schaffst bestimmt auch nicht gleich grĂ¶ĂŸere Akrobatik auf dem SUP-Board 😉

TIPP: Übe mit deinem Hund auch, dass er immer solange ruhig auf dem Board bleiben muss, bis du ihm ein Signal gibst, dass er runterspringen darf. Denn macht dein Hund das spĂ€ter fĂŒr dich unvorbereitet, so wirst du mit ihm baden gehen!

Schritt 4

Wenn dein Hund und du sich beide sicher fĂŒhlen, dann beginne mit dem Paddeln
 wieder erst im Sitzen oder Knien. Denn in Bewegung ist es nochmal was anderes fĂŒr deinen Hund. Auch dass du das Paddel immer mal wieder ĂŒber seinen Kopf hinweg auf die andere Seite fĂŒhren musst, könnte anfangs gruselig fĂŒr ihn sein. Auch daran wird er sich aber bald schon gewöhnen.


dann klappt es ganz bald auch im Stehen 🙂

Dann kommt die große Gleichgewichts- und Vertrauensprobe
 beiderseits! Klappt es auch schon im Stehen? SUPER! Bleibe anfangs sicherheitshalber in UfernĂ€he, damit dein Hund und Du es nicht weit bis ans trockene Ufer haben, wenn ihr doch mal unfreiwillig baden gehen solltet. Hast Du vor lĂ€ngere Touren zu unternehmen, auch fernab des Ufers und auf sehr kĂŒhlen GewĂ€ssern, dann ist es ratsam, eine Schwimmste fĂŒr deinen Hund zu besorgen. Der Vorteil ist zudem, dass du ihm mit Hilfe des Griffs am RĂŒcken so auch viel besser wieder zurĂŒck aufs Board helfen kannst.

Schritt 5

Die nĂ€chste Herausforderung könnte dann sein, dass du wenn Du Mehrhundebesitzer bist, es auch mit zwei oder drei Hunden gleichzeitig versuchst 🙂 Dazu muss dein Board groß genug sein und eine entsprechende Tragkraft haben. Meins hat eine Tragkraft von 190 kg. So haben darauf locker das Berner-Sennen-MĂ€dchen meiner Freundin und zwei Border neben mir Platz. Und ich muss gestehen
 so ein Berner wĂŒrde mir auch gefallen – so gechillt, wie Amica auf dem Board war, und sich mir als Sofalehne und Kopfkissen anbot, das hat schon auch was fĂŒr sich 😉

Bildergalerie

Hier unten in der Bildergalerie findest Du noch zusĂ€tzliche Fotos, die die einzelnen Schritte verdeutlichen. Zum Anschauen einfach auf eines der Fotos klicken und dann mit den Pfeiltasten nach rechts oder links blĂ€ttern. Viel Spaß beim Schauen und Ausprobieren.

ErzÀhl uns doch auch von euren Erlebnissen und wo ihr mit dem SUP-Board unterwegs seid?

Berichte uns hier ganz unten auf der Seite in den Kommentaren gerne von euren ersten Erlebnissen mit dem Standup-Paddling mit Hund. Und verrate uns, wo ihr mit dem SUP-Board unterwegs seid? Vielleicht paddelt ihr bald schon mit anderen gemeinsam? Dann macht es noch viel mehr Spaß!

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